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Letzte Aktualisierung 09.05.2019

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FIC (2010) - Pontarlier

22.09.2010 von Thomas Naef

André Wille am Start

FIC (2010) - Pontarlier

André Wille hat den Eindruck der letzten Rennen bestätigt und sich weiter gesteigert. In Pontarlier (Fr) zeigte er eine starke Leistung und beendete das zum French-Inline-Cup zählende Rennen auf dem hervorragenden vierten Rang.

Bei bestem Herbstwetter mit Sonnenschein und ca. 12 Grad starteten am Sonntagvormittag im französischen Pontarlier rund 600 Inlineskater zur letzten Etappe des French-Inline-Cups 2010. Die Strecke von Pontarlier Richtung Mouthe war eine hervorragende und sehr selektive Strecke über 34 Kilometer. Die Stimmung am Strassenrand in den zu durchfahrenden Ortschaften war sensationell und machte diese Strecke durch Dörfer und Wälder zu einem vollen Erfolg, wie der Vaduzer André Wille meinte.
Die Leistungstendenz zeigt beim für das internationale Team IDEEprint Xtech fahrende Liechtensteiner steil nach oben. Dies zeichnete sich schon vor Wochenfrist im deutschen Geisingen ab, alsWille ein sehr gutes Rennen zeigte. Er bestätigte dies nun beim stark besetzten French Inline Cup mit dem ausgezeichneten vierten Rang.

Kräfte schonen zu Rennbeginn
Das Rennen begann sehr gemächlich, da der erste Kilometer durch die Stadt Pontarlier neutralisiert war. Auch nach der Neutralisationszone war dasTempo eher gemütlich. Im Feld war jedem bewusst, was noch auf einen zukommen würde und die Kräfte wurden dementsprechend eingeteilt. Das anspruchsvolle Streckenprofil der 34 Kilometer war von flachen bis steilen Steigungen und Abfahrten nur so gespickt. Nach fünf Kilometern begannen die ersten Attacken. Wille konnte sich gut im Hauptfeld verstecken und versuchte seine Kräfte einzuteilen. Immer wieder wurde vor allem beiAnstiegen aus dem Hauptfeld heraus attackiert.

Angriff zur richtigen Zeit
Nach 15 gefahrenen Kilometern und etlichen Ausreissversuchen konnte sich eine Spitzengruppe mit sieben Leuten vom Hauptfeld lösen. Erfreulicherweise mit dabei auch André Wille. Die Spitzengruppe harmonierte gut und konnte ihren Vorsprung auf das Hauptfeld ausbauen. Auch im Spitzenfeld wurde bei den Anstiegen immer wieder attackiert. André Wille zeigte sich sehr stark und konnte problemlos mithalten.
Rund fünf Kilometer vor dem Ziel war die Spitzengruppe auf fünf Skater geschrumpft. Das Taktieren vor dem Zielsprint begann.Wille versuchte mit einem Angriff dem Spitzenfeld zu entkommen. Leider gelang dies nicht und eine Gegenattacke wurde gestartet. Drei Athleten konnten sich von Spitzenfeld lösen und machten den Sieg untereinander aus. Wille überquerte nach nur 56 Minuten als ausgezeichneter Vierter die Ziellinie. Gewonnen wurde der Wettkampf vom Schweizer Severin Widmer, der sich vor Ewen Fernandez (Fr) und seinem Landsmann Nicolas Iten durchsetzen konnte.Wille kann mit diesem Resultat sehr zufrieden sein und zeigt, dass er ganz vorne in der Weltspitze mithalten kann.

Zweitletztes Saisonrennen
Am kommenden Samstag steht für André Wille das zweitletzte Rennen dieser Saison auf dem Programm.Am Samstagabend startet der Liechtensteiner beim Berlin Marathon und hofft natürlich auf ein Topresultat.
Quelle: Vaterland vom Mittwoch, 22. September 2010, Seite 19.

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